Den Organisationsaufwand bei der Bits & Pretzels automatisiert
Frame by Frame fotografiert die Bits & Pretzels in München, 2026 waren es 275 Termine an 36 Orten in drei Tagen. Im Vorjahr lag der Plan als Excel-Liste im Büro, und das Büro hing drei Tage am Telefon. Jetzt hat jeder Fotograf seinen Tag auf dem Handy, und im Büro ist zu sehen, wer angekommen ist und wer gerade frei ist.
Steckbrief
- Branche
- Foto- und Videoagentur, Eventfotografie
- Team beim Event
- 10 Fotografen, 3 Helfer, 2 Leute im Büro
- Systeme
- Eigene Web-App, Supabase, Flickr, Excel-Briefing des Veranstalters
- Im Betrieb seit
- September 2026
- Verbindung
- Lars führt Frame by Frame und hat Pyvot mitgegründet
8.875
bearbeitete Bilder geliefert, 2025 waren es gut 6.000
10 statt 15
Fotografen für dieselbe Veranstaltung wie 2025
96 %
der 1.540 Pflichtbilder vor Ort abgehakt
3 Std.
Median vom Ende eines Termins bis zur Lieferung, 2025 waren es 48 Stunden nach Eventende
Die Ausgangslage
Bits & Pretzels ist ein Gründertreffen mit drei Tagen im ICM München und auf dem Oktoberfest. 2025 koordinierte Frame by Frame dort 15 Fotografen. Der Plan war eine Excel-Liste, und die lag im Büro.
Verschob sich ein Talk, erfuhr der Fotograf es per Anruf oder gar nicht. Ansprechpartner fand er nur, wenn er sie schon kannte. Ob jemand rechtzeitig an der Bühne stand, sah niemand. Wen man kurzfristig woanders hinschicken konnte, wusste nur, wer zufällig nachfragte. Am Ende standen gut 6.000 bearbeitete Bilder und drei Tage am Telefon.
Was heute niemand mehr von Hand organisiert.
Einsatzplan
Excel-Liste im BüroJeder sieht seine Termine mit Ort, Zeit und Shotliste auf dem Handy
Änderungen
Ein Anruf, wenn jemand daran dachteDie Änderung steht in derselben Minute beim Fotografen, 29 Termine kamen während des Events dazu
Ansprechpartner
Liste nur im Büro54 Ansprechpartner mit Nummer, ein Tippen ruft an
Speaker
Namen im Briefing215 Speaker mit Foto, jeder einzeln abhakbar
Ankunft
Unbekannt, bis jemand anriefCheck-in am Ort, wer zum Beginn fehlt, wird von der App erinnert
Freie Leute
Raten, wen man abziehen kannDer Leitstand zeigt, wer seine Pflichtbilder hat und frei ist
Pflichtbilder
Was fehlte, fiel erst beim Sichten aufAbhaken vor Ort, fehlt ein Bild, steht der Grund dabei
Datensicherung
Doppelte Sicherung 2025 teils ausgelassenJede Kartenübergabe wird quittiert, vom Erhalt bis zur Lieferung
„Unfassbar übersichtlich, und hat die komplette Organisation viel einfacher gemacht als die Jahre zuvor.“
Der Tagesplan kommt ohne Anruf beim Fotografen an
Jeder Fotograf öffnet morgens die App und sieht seinen Tag: Bühne, Uhrzeit, Ansprechpartner und die Bilder, die der Veranstalter braucht. Am Ort meldet er sich mit einem Tippen an.
Jedes Pflichtbild hakt er ab, sobald es im Kasten ist. Fehlt ein Speaker auf der Bühne, schreibt er es direkt dazu und muss es abends niemandem mehr erklären.
Nachfragen übernimmt die App
Im Büro läuft der Leitstand. Er zeigt jeden Termin des Tages mit seinem Stand, also wer angekommen ist und welche Bilder noch fehlen. Kommt ein Termin dazu, wird er eingetragen und einem freien Fotografen zugeteilt, der ihn sofort auf dem Handy hat.
Hat jemand zum Beginn nicht eingecheckt, erinnert ihn die App von selbst. An drei Tagen ist das 163-mal passiert, und niemand musste dafür zum Telefon greifen.
So sieht das in der App aus
Dienstag, 29. September 2026, 11:18 Uhr. Links der Tag eines Fotografen und sein laufender Einsatz, rechts der Leitstand im Büro zur selben Minute. Die Screenshots zeigen Beispielnamen, Programm und Uhrzeiten vom Event.
Was das Büro an drei Tagen nicht selbst machen musste.
281
Ankünfte, die das Büro gesehen hat, ohne nachzufragen
29
neue Termine, verteilt ohne Telefonkette
163
Erinnerungen, für die niemand anrufen musste
266
Kartenübergaben am Datenplatz quittiert
Gezählt in der Datenbank der App, Stand 9. Oktober 2026
Was im Hintergrund mitläuft
Das Briefing des Veranstalters kommt als Excel-Datei mit mehreren Blättern. Die KI liest jede neue Fassung ein, gleicht sie mit dem Plan ab und zeigt, welche Termine neu sind und welche sich verschoben haben. Bis zum ersten Eventtag kamen vier Fassungen.
Am Datenplatz ordnet ein Skript jedes Bild über Aufnahmezeit und Fotograf dem richtigen Termin zu und legt die Ordner nach Bühne und Tag an. Mit Stern markierte Bilder gehen zuerst in die Bearbeitung. Gebaut hat Lars die App ab März 2026 selbst, mit Claude als Programmierer.
Was nicht in der App steht, gilt nicht.
Wer einen Termin verschiebt, trägt es ein, auch wenn er den Fotografen gerade anrufen könnte. So stimmt der Plan im Büro mit dem auf jedem Handy überein, bis zum letzten Termin.
Was davon in Ihr Projekt einfließt
Viele Betriebe haben Leute, die nicht am Schreibtisch arbeiten, etwa Monteure oder Servicetechniker. Für sie gilt dasselbe wie für Fotografen auf einem Event. Der Plan muss dort sein, wo gearbeitet wird, und das Büro muss sehen, ob ein Termin erledigt ist.
In der Bestandsaufnahme suchen wir die Stellen, an denen bei Ihnen Änderungen hängen bleiben, und zählen, wie viele Anrufe und Nachfragen ein Einsatztag heute kostet.
Wie erfährt Ihr Team von einer Änderung?
Im ersten Gespräch gehen wir einen Tag Ihrer Einsatzplanung durch und zeigen, was davon aufs Handy passt.